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Design, Modell +
Formenbau, sowie Serienfertigung Technischer Teile aus Fiberglas und
Polycristalit |
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1. Wolfgang Feierbach startete als Modell-bauermeister einen kleinen Modellbau Betrieb am 1. Januar 1962 in Sulzbach am Taunus, alleine und in einer kleinen Werkstatt am Wohnsitz seiner Eltern. Dort wurden zunaechst Modelle und Form-platten fŸr Eisen- und Aluminium Gie§ereien her-gestellt.Wolfgang Feierbach lernte schon frueh bei seinen vorherigen Arbeitgebern und auf der Indust-riemesse in Hannover, Kunststoffe kennen, die in seinem Fachgebiet Fortschritt bringen konnten. Weil sich aber neue Werkstoffe schlecht in traditionellen Fachgebieten durchsetzten, gilt Feierbach als Pionier bei der Anwendung von Kunststoffen im Modell und Formenbau, sowie beim Herstellen von Prototypen und kleiner Serienfertigungen. |
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Das hessische Wirtschafts
Ministerium entwickelte neue Gewerbegebiete abseits der grossen Staedte
in der Wetterau und so kam es, dass wir umsiedelten von Sulzbach am
Taunus nach Altenstadt in der Wetterau.Dort konnte ein Gewerbe Areal
von 8000 m2 guenstig erworben werden und noch im Jahre 1965 entstand
eine grosse Halle und ein Untergeschoss fŸr ein Buerohaus.
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3. Nach dem Umzug und Einrichtung des Betriebes brach aber zunaechst einmal aus Wettbewerbs gruenden die Auftragslage zusammen. Ein grosser Kunde sprang ab, weil er die von uns hergestellten Moebel Teile ( Design: Dieter Rams ) billiger angeboten bekam, als wir sie im neuen Betrieb herstellen konnten. Deshalb war gleich erhoehte Betriebsamkeit angesagt, denn ich musste ja fŸr meine jetzt 15 Mitarbeiter , Arbeit heranschaffen. Das naheliegenste war, dass ich mich mit der Gestaltung von neuen Fieberglasmoebel beschaeftigte. Nebenbei aquirierte ich aber auch in der Maschinen Industrie und erhielt Auftraege wie die hier neben abgebildeten Schutzverkleidungen fŸr Verpackungsmaschinen. Erste eigene Moebel Produkte waren ein runder Esstisch mit Tulpen- fuss und passende Stuehle. Danach folgten Sessel und Sofagruppen sowie Bettgestelle und Beistelltische. Siehe naechstes Kapitel. |
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5. Weitere Technische Teile waren Witterungs- geschuetzte Schaltkaesten fŸr Raffinerien. Schutz-hauben fŸr Modellbau Schleifmaschinen. Tasta-turgehaeuse, Riemenschutze fuer Schuhmaschinen. Viele dieser Teile stellten hohe Ansprueche an die Massgenauigkeit, was bei GFK- (Fiberglas) oft heikel ist. Dabei ist es meistens nicht die lineare Masshaltigkeit, viel schwieriger sind leichte Verformungen zu beherrschen, die oft die optische Qualitaet reduzieren. Solche Verformungen die durch Temperaturunterschiede beim aushaerten und erkalten entstehen kann man nur mit Erfahrung begegnen und mit Beruecksichtigung beim Formenbau. |
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6. Geldausgabe Automaten
GehŠuse. Auch fuer beruehmte Designer haben wir gearbeitet. Hier z.B.
Geldausgabe Automaten Gehaeuse fuer eine BanK |
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7. Funktions-Wandelemente. Vier verschiedene Funktions-Wandelemente fŸr Bankfilialen Selbstbedienungsraeume.( Design: Luigi Colani ). |
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8. fertig montierte Bankfiliale mit GFK (Fiberglas) Funktions Wandelemente.( Design: Luigi Colani ) |
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9. Schreibtheke zum ausfuellen von Formularen.( Design: Luigi Colani ) |
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10. Gehaeuse fuer Filmentwicklungsautomaten, bekannt als Passbildautomaten an Bahnhoefen und Flughaefen.Mit der dazugehoerigen zweigeteilten Form.Als Material wurde hier Polycristalit Giessharzverwendet, es wurden mehrere hundert Teilein dieser Form gefertigt. Das Material hatte derEntwicklerfluessigkeit und Temperatur lange Stand zu halten,und erfuellte diese Anforderung hervorragend. |
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11. Formhaelfte eines Waagengehaeuses.Brueckenwaagen zeigten noch in den 60er Jahren das Gewicht analog durch Textilbaender an,die durch Umlenkung auf und nieder liefen. Solche Gehaeuse wurden in dieser Zeit aus Aluminium Sandguss hergestellt. Ersatzweise bot ich ein gleiches Gehaeuse aus Fiberglas an, welches keine mechanischenWeiterbearbeitungen brauchte und die Aufgaben hervorragend erfuellte. |
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12. Das sind Plasmabrenner zum schweissen von Metall. Hier wurden die Gasfuehrenden Kupfer Rohre in Polycristalit eingegossen undbildeten so das eigentliche Werkzeuggehaeuse. |
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13. Schaltnocken. Ganz einfache Schaltnocken einer Gerbereimaschine. Hier kam es nicht auf hohe mechanische Belastung an, sondern die Teile mussten der verwendeten Gerbstoffe dauerhaft standhalten. |
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14. Schleifringkoerper fŸr Verpackungs- maschinen. Hier kam es darauf an elektrischenStrom auf eine Welle zu uebertragen. Das Material musste deshalb auch dielektrische alsoisolationseigenschaften haben und doch aucheine mechanische Festigkeit mitbringen.Der Strom wurde mit Buersten auf Messing und Kohleringe geleitet und wurde dann ueber die Bolzen zu den Verbraucher Teilen gefuehrt. |
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15. Kleine Schleifringkoerper aus Polycristalit |
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16. Diese Schleifringkoerper wurden von uns lange Zeit in Kleinserien von monatlich 30 -50 Stueck her- gestellt und das mehrere Jahre lang. Das Material Polycristalit wurde rotbraun eingefaerbt. |
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17. Klopfstaubsauger. Diese Teile sind duennwandige Prototypen fuer einen sogenannten Klopfstaubsauger, z.B. um Polstermoebel zu entstauben. Der Erfinder bestellte zuerst nur Muster Teile fŸr seine Testreihen und Versuche, nach mehreren Aenderungen haben wir diese Teile auch in kleinen Serien hergestellt. Material : Fast reines eingefaerbtes Epoxidharz mit nur einem geringen Fuellstoffanteil. |
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18. Feuchtraum Fusschalter, zum bedienen von Gaerberei Maschinen. Entwicklung und Idee: Wolfgang Feierbach. Der Fusschalter besteht aus zwei Teilen. In das Unterteil, massiv aus Polycristalit , wurde ein Microtaster so eingegossen, dass die Drucktaste in einerrunden Aussparung endete. Diese Aussparungwurde mit weicher Silicon Masse ausgegossen und hielt so Wasser, Laugen oder Saeuren fern. Im darueber gelenkig befestigtem Deckel ausKurzfaser verstaerktem Polycristalit, drueckteeine halbkugelige Ausformung bei Druck aufdie weiche Silikonflaeche und loeste so den Kontakt des kurzhubigen Microtasters aus. |
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19. Fassaden Elemente fuer die Volksbank in Altenstadt. Die Volksbank in Altenstadt bauteein neues Filialgebaeude. Der Architekt der meineHausentwicklung kannte, wollte auch fuer seinVolksbank Projekt eine moderne Fassade mitGFK Elementen gestalten. Es wurden deshalb gro§e Fensterelemente, vollflaechige Elemente und Attika Elemente entworfen, von uns gefertigt und montiert. In diesem Fall war das Gebaeudekonventionell aus Gasbetonsteinen gemauert.Wir lieferten nur die Fassadenelemente. |
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Auf die rohen Gasbeton Waende kam eine 4cmdicke Lattung und in Feldern wurde die Polyurethan Isolierung an der Wand befestigt.Dadurch wurde keine Isolierung in den GFK Elementen gebraucht, diese hatten umlaufendeinen Flansch und konnten mit rostfreien Schrauben an der Lattung befestigt werden.Die Attika Elemente hatten einen angeformten Anschluss fŸr die Dachbahnen aus gummiartigem dickwandigen Bahnen Material dasueberlappt zusammengeschweisst wurde. |
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20. Hauswassermesser. Das untere Teil im links dargestellten Bild ist ein zweigeteiltes Formplatten Gie§erei Modell fuer Hauswassermesser mit angeformten Einguessen fuer das fluessige Metall beim gie§en. Diese beidenModellhaelften werden auf eine Formplatte montiert und mittels einer Sandform Maschine werden Sandformen fuer den Guss hergestellt. Das obere Bild zeigt einen Kern aus Sand gepresst, der dann in die Sandform ein-gelegt wird um den Hohlraum des Wassermessers zu bilden. |
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21. Schutzhaube. Diese Schutzhaube aus GFKist fuer eine Schleifmaschine in Modellbauwerkstaetten gedacht. In die obere horizontale Flaeche wird noch eine Gummimatte eingelegt, worauf der Modellbauer seine Schieblehre oder sonstige Messwerkzeuge legt, die er beim bearbeiten seiner Modell Teile braucht. Das Teilwurde frueher aus Aluminiumguss hergestellt und musste noch mechanisch bearbeitet und lackiert werden. Als GFK Teil muss diese Schutzhaube nicht mehr bearbeitet werden, sie ist gleich fertig eingefŠrbt, leichter und billiger als die fruehere Version in Aluminium. |
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Wolfgang Feierbach
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Wolfgang Feierbach, FG Design Industriestr. 6 63674 Altenstadt Hessen Germany Tel. Buero: ++49 - 6047 - 1452 Tel Privat: ++49 - 6047 - 4003 Fax:++49 - 6047 - 4432 E-mail:
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