Fiberglas Bausystem fg 2000,
Weiter-Entwicklung, Zulassung und Produktion:
FG Design Wolfgang Feierbach

Im Oktober 1973 wurde durch die oberen Bundes-baubehoerden, nach Pruefungen durch die relevanten Bundesprueffinstitute die allgemeine Zulassung fuer den Vertrieb und Bau im ganzen Bundesgebiet erteilt. Der erste Kunde war ein Industrieller mit einem wunderschoenen Grundstueck in Wattenheim bei Biblis am Tamburinsee. Das ist das Haus auf dem oben gezeigten großen Bild und die Zeichnung dazu ist das Bild links . Bei diesem Haus wurde gewuenscht 3 Raumgruppen in 3 verschiedenen Raumebenen zu realisieren. Nach der Einweihung des ersten Musterhauses in Altenstadt bei dem der Ministerialdirigent Steinbiss des Bundeswohnungsbau Ministers zugegen war und der Verkuendete, dass er, was er hier sah, eigentlich nur der Großindustrie zugetraut haette, nicht aber einem kleinen Handwerksbetrieb wie es die Firma FG Design Wolfgang Feierbach war. Er versprach vor versammelter Presse uns zu helfen und uns einen Forschungsauftrag zu erteilen fuer die Bearbeitung der Pruefungs und Zulassungs-arbeiten sowie fuer Weiterentwicklungen. Vier Wochen spaeter musste ich in Bonn erscheinen und bekam die Zusage fuer einen Forschungs Auftrag im Wert von 48.000,--DM. Hier kann ich natuerlich nicht verschweigen, dass uns die Pruefungen für die Zulassung mehr als 300.000,--DM gekostet haben. Wir haben uns alle ueber diesen Zuschuss gefreut.




Wir haben damit einen Forschungsbericht erar-beitet, dessen Druck, uns dankenderweise auch noch das Ministerium bezahlte und von dem wir im Jahre 2003 noch einige hundert Exemplare zur Verteilung an interessierte Personen zur Verfügung stehen. Der hier links abgebildete Grundriss zeigt das oben abgebildete Haus am Tamburinsee. Der rechte Teil des Hauses sind Schlafzimmer, Badezimmer und Kinderzimmer auf der mittleren bzw. Eingangsebene. Vom Eingang aus, geht es nach 7,5 m eine Treppe mit 6 Stufen, links aufwaerts in den Kuechen-, Arbeits und Voratsbereich. Vom Eingang aus geht es dann gerade aus und 6 Stufen nach unten in den Wohnbereich mit einem zentralgelegenen runden offenen Kamin, Sitzgruppen und in die Waende versenkte Buecherregale. Den Abschluß bilden zwei große Hebeschiebetuerenanlagen wie beim Musterhaus in Altenstadt, hier gehen sie aber
hinaus auf eine Terasse und weiter, auf einen großen Rasen der erst am Seeufer endet. So gibt es auch Terassen vor den Schlafzimmern.


Die Weiterentwicklung betraf in erster Linie, positive und negative Eckelemente, insbesondere um interessantere Grundrisse verwirklichen zu koennen. So wie man es bei dem oben zu sehenden Haus schon angewandt sieht. Die hier nebenstehende Skizze verleutlicht das auch nochmals im Detail. Ein Grundriss kann aus einem x-beliebigen Netz aus Quatraten mit einer Kantenlänge von 1,25m bestehen. Beim betonieren einer Grundplatte oder Deckenplatte muss am gesamten Umfang noch mal das Maß b hinzu gerechnet werden, fuer die Aufstellflaeche der tragenden Wandelement Flansche. Dachelemente gibt es in verschiedenen Raster Laengen, so 1,25;2,50;3,75;5,00;6,25;7,50;8,75 und 10,00m. Geht der Wuensch über 10 m hinaus, koennen die Dachelemente aus mehreren Teilen aneinander geflanscht werden, Diese Fugen muessen dann aber punktuelle Stuetzen oder durch Wandscheiben unterfangen werden.


 

Von der Weiterentwicklung betroffen waren auch die normalen Wandelemente. Diese sollten nicht mehr so stark hohl gekruemmt sein, denn durch die zusaetzlichen Eckelemente entstanden auch so interessante Grundrisse und Aussenformen.
Die wegen des thermischen Verzuges so gekruem-mten Wandelemente zeigten eine etwas andere Verhaltensweise beim Verzug als frueher ange-nommen. Die vollflaechigen Elemente erhielten eine nach aussen gehende Ueberwoelbung von ca. nur noch 15 mm, Die geraden Fensterelemente bnoetigten keine Ueberwoelbung weil sie in sich 3 dimensional sind. Die negativen Eckelemente erhielten ein Flaechen-Ueberwoelbung von ca. 10 mm und die positiven Eckelemente brauchen keine Ueberwoelbung wegen der dominierenden 3 dimensionalen Gestaltung.

Die Wandelemente tragen die Dachelemente hauptsaechlich ueber die Doppelflansche die durch verschrauben zweier benachbarter Wandelemente entstehen, einen richtigen ausgeformten Fuss haben und damit auf der Stahlbeton Grundplatte oder Geschossdecke stehen und dort mittels Schwerlastduebel befestigt werden. Die neben-stehende Zeichnung vermittelt diese Struktur in der perspektifischen Innenansicht.

Im Querschnitt ist die deutliche Kruemmung nach innen der Dachelemente zu sehen. Der tiefste Punkt ist ca 5 cm tiefer als die Oberkanten und das ist auch so in der Laengsrichtung. Damit sind die Fugen auf dem Dach die hoechsten Stellen und sind dadurch schon ungefaehrdeter als ein komplettes Flachdach. Die Fugen erhalten waehrend des Aufbaues aber noch Neoprene Dichtstreifen die an den Flanschen ringsum selbstklebend angebracht werden und sich beim zusammenziehen der Schrauben in den Flanschen komprimieren. Der obere Dichtungsstreifen wird ca 5 mm von der Kante zurück angeklebt damit noch Platz ist für eine pastöse Silicon Dichtmasse die dann endgültig das Dach gegen Regenwasser, Eis und Schneeschmelze schützt. Auf dem Bild sind die verschiedenen Längen der Dachelemente aufgeführt mit DM Preisen von 1973, die natürlich nichtmehr gelten können.

Dieser Grundriss zeigt, dass auch ein kleines Haus interessant mit dem weiterentwickelder Bausystem fg 2000 gestaltet werden kann. Das Raster hier enthält 13 Felder x 12 Felder plus Umrandung mit den Wandelementen. Loggias ergeben sich immer dort, wo große Hebeschiebetueren jeweil unter Laengsseiten von Dachelementen benutzt werden.

Hier ist ein besonders großes Wohnhaus auf einer Ebene gestaltet mit Schwimmbad im ueberdachten Atrium. Diese Ueberdachung war mit großen aufblasbaren Luftkissen geplant. Gesamtgrundriss ueber 500m2

Dieses Haus wurde anlaesslich einer Kunststoff-hausausstellung in Luedenscheid gebaut. Hier kleben gerade zwei Monteure die Neopren Dichtungsschstreifen an.

 

Hier sieht man auch wie es aussieht, wenn die Bodenplatte nicht erhoeht und auskragend ausgefuehrt wird. Die unteren Rundungen der Hauselemente kommen nicht zur Geltung. Dies ist keine gute Loesung die werden wir bei weiteren Wuenschen nicht mehr unterstuetzen. Es reicht wenn die Bodenplatte 30 cm ueber Terrain beginnt, oder hoeher ist aber so flach wie hier ist es nicht schoen und ergibt zusaetzlich einige technische Probleme.

 

Haus Luedenscheid Rueckseite.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass das Bausystem fg2000 nicht nur im Wohnungsbau nachgefragt war. Auch die Gewerbliche Industrie und sogar oeffentliche Anlagen haben die formschoenen und farbigen Haeusschen als Pfoertnerhaeuser oder als Pruefhaeuser für elektrische Abstralungen von Haushaltgeraeten Radio und Fernsehgeraeten angefragt und bestellt. Die nebenstehenden Bilder zeigen 3 von insgesamt 12 Pfoertner Haeuser fuer den Flughafen Berlin Tegel, hierfuer wurden zwei Farben ausgewaehlt die dem Corporate Design des Flughafens entsprachen, rot fuer rund um das Passagier Terminal und braun fuer die technischen Bereiche rund um den Airport. Auch der Flughafen Frankfurt bestellte 12 Pfoertnerhaeuser in Weiß mit blau,blauer Bauchbinde in Huefthuehe und der Afschrift Flughafen Frankfurt.

Pruefhaeuser fuer technische Geraete bestellten große Elektro Industriebetriebe als auch ein Pruefinstitut fuer die Elektro Industrie in Offenbach die gleich mehrere Haeuschen auf eine Testplatte montierten.

Mit der Bahn nach Berlin.

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