Flughafen Frankfurt
Check in Counter aus Fiberglas

 

1970 war der Flughafen Frankfurt noch eine große Baustelle weit neben dem damals betriebsbereiten Abfertigungs Terminal. Ich fuhr in der Naehe vorbei und sah das Uebergroße Bauschild welches die einzelnen Gewerke auflistete und wer dafuer verantwortlich ist. Ich dachte mir damals, warum sollte da keine Arbeit fuer uns dabei sein, ich besuchte das Baubuero der Architekten das in einer Baracke im Stadtwald Frankfurt zu finden war und sprach dort vor, ob es bei diesem großen Projekt keine Arbeit gibt, fuer das Material Fiberglas. Man hatte dort von der hohen Stabilitaet von GFK gewusst, aber noch keine Produkte ins Auge gefasst fuer eine solche Anwendung. Bis auf einmal das Wort Fiberglas im Raum aufgeschnappt wurde und ein Architekt meinte ich habe was, was man daraus machen koennte.




Die Schutzleisten vor den langen Glaspaneel Fronten in den langen Korridoren. Natuerlich haette man die machen koennen. Aber das war nichts spektaku-laeres, was ich mir wuenschte. Ich besuchte das Architektenbuero kuenftig 2 mal in der Woche und dann wurde ich richtig fuendig. Ich sah Plaene auf den Zeichentischen von Theken die in Holz, wie das damals ueblich war, geplant wurden. Ich sagte zu einem der Architekten, dass diese Theken gut aus Fiberglas hergestellt werden koennten. Zunaechst herrchte Unglaeubigkeit wegen der Groesse dieser Teile. Ich zerstreute diese Unglaeubigkeit und brachte zwei Tage spaeter Muster aus unserer Fertigung zu den Architekten. Die waren begeistert und fingen gleich an zu zeichnen. Die Plaene waren aber fuer den Papierkorb. Ich musste zunaechst einmal die Design und Gestaltungsprinzipien erklaeren wie man mit dem duennwandigen Material stabil konstruieren kann. Diese Hilfe wurde damals gerne angenommen und die Counter bekamen die Gestalt wie hier oben und neben zu sehen ist. Als ich schon sehr viel Zeit investiert hatte und es zum kaufmaennischen Teil kam muste ich erfahren, dass ich den Auftrag aber so leicht nicht erhalten koennte, man sei verpflichtet eine Ausschreibung Bundesweit zu machen und ich sollte doch gefaelligst meine Konkurrenten nennen, zwecks



Anfragen auch anderswo. Ich konnte auf Anhieb niemanden benennen, denn die Idee wurde ja gerade erst einige Tage vorher von mir geboren und von den Architekten nach meinen Anweisungen gezeichnet. Es gab aber auf ganz anderen Gebieten Firmen, die GFK fuer techniche Zwecke wie im Eisenbahnbau, für Turbinengehaeuse oder Flugzeugteile herstellten. Solche Firmen konnte ich natuerlich nennen. Also wurden diese angeschrieben und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Diese Firmen waren aber Großkonzerne oder so spezialisiert, dass es einige nicht interessierte, solch einen Auftrag auszufuehren. Ich hatte natuerlich die besten Chancen denn durch die Mitentwicklung kannte ich alle Details am besten und konnte schnell eine sichere Kalkulation ausarbeiten.




Es war aber fuer den Flughafen trotzdem ein Risiko, uns als kleinem Handwerksbetrieb einen solch großen Auftrag zu geben, denn wenn es schief gegangen waere, waere bei uns eine Vertragsstrafe schlechter einzufordern gewesen als bei der Grossindustrie. Ich versprach gute Qualitaet und puenktlich zu liefern und erhielt den Auftrag, zunaechst 567 Counter herzustellen, zu liefern und zu montieren. Wir lieferten puenktlich in guter Qualitaet und hatten einen so guten Namen bei der Flughafengesellschaft, daß wir viele Jahre lang immer nachliefern konnten, was bei Umplanungen und Neuplanungen gebraucht wurde. 29 Jahre haben diese Counter den Dienst getan, bis in den Jahren 2000 und folgende ein neues Design, neues Material und andere Architekten neue Konzepte vorschlugen und alles umgestalteten. Nun aber mit einer groesseren Anzahl an Mitbewerbern die sich nach uns in den Markt hineingeschoben haben.

Die Idee Airport Counter aus Fiberglas herzustellen hat eingeschlagen und hier in Frankfurt hat uns die Welt entdeckt. Im weiteren galten wir weltweit als Spezialisten fuer Flughafen Counter jeder Art und konnten in 30 Jahren ca. 30.000 Counter fertigen und an 70 Internationale Flughaefen liefern. Das hat natuerlich auch Konkurrenz hervorgebracht, heute gibt es auf den Flughaefen der Welt ca 100.000
Counter aus unterschiedlichen Kunststoffen.Es waren aber nicht nur Check in Counter oder Passport Kontroll Counter. Auch die Werbung treibende Industrie hat bei uns nachgefragt ob wir nicht auch hinterleuchtete Werbeboxen bauen koennen.

Ok, wir konnten, mehrere hundert der hier links abgebildeten Werbeboxen haben wir fuer eine Tochter Firma der Flughafengesellschaft hergestellt, geliefert und montiert. Die Gehaeuse sind zweiteilig aufklappbar, mit Leuchtstofflampen an der Rueckwand versehen und die Werbebotschaften werden zwischen zwei Plexiglasplatten in den Frontrahmen eingespannt. Auch diese Gehaeuse standen ca. 30 Jahre in den Gaengen des riesigen
Flughafengebaeudes bis auch diese, in anderem Design und Formaten ab 2000 erneuert wurden.

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